Smartphone before sex?

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Almost every tenth person (9%) used the smartphone during sexual intercourse; 20% of those who admit this are 18 to 34 year old.

This was found by the Mobile Consumer Habit Survey, comissioned by Jumio, conducted with 1102 American smartphone users. The survey does not share what the persons used the smartphone for.

Research in other contries discloses a similar trend. For instance, a German study among youth reveals youngsters would prefer to abstain from sex than from their smartphone: 60% of the 14 to 19 years old would abstain from sex for one week; in contrast only 46% would abstain from their smartphone.

In case you don’t want to have this happening to you, you better make sure to have your phone out of reach in particular moments. You may set an OFFTIME.

*Quellen: 1) 2013 Mobil consumern habitsstudy (Jumio); 2) Smartphone und Handy für Jugendliche wichtiger als TV und Liebesleben (Congstar GmbH)

Geschaffen um uns abzulenken: Neue Technologien

Der Ökonom Erik Brynjolfsson stellte fest: Während Rechnerleistungen über die letzten Jahrzehnte exponentiell gestiegen ist, blieb der Zuwachs an Arbeitsleistung recht gering. Wie lässt sich das erklären? Eine mögliche Erklärung: Neue Technologien sind ein zweischneidiges Schwert. Einerseits erleichtern sie uns modernen Menschen enorm die Arbeit. Andererseits haben sie einen großen Nachteil: Sie machen es uns so wahnsinnig leicht, uns selbst abzulenken. Nur ein Klick und schon gelangt man von der wichtigen E-Mail, die man lesen wollte, zur lustig unterhaltsamen Newsseite. Eine Möglichkeit, sich selbst vom Prokrastinieren abzuhalten: Erschwere Dir den Zugang zu ablenkenden Inhalten! Für den Browser ermöglichen dies zum Beispiel die Programme Leechblock für Firefox, StayFocusd für Chrome, WasteNoTime für Safari oder focalfilter für alle Browser. Das OFFTIME solch ein Programm für das Smartphone darstellt, muss hier wohl nicht extra erläutert werden… Diese und weitere Tipps findest du auf dieser Seite: http://matt.might.net/articles/cripple-your-technology/

Uhl & Friends - New Media Relations - Tag Cloud

Bildquelle: Uhlandfriends/ Flickr.com

Technologie als Ursache für Stress, Schlafstörungen und Depressionssymtpome

Smartphone und Tablet-PC – Fluch oder Segen? Ein viel diskutiertes Thema in den Medien. Und auch die Wissenschaft beschäftigt sich mit dieser Frage. Ein schwedisches Forscherteam (Thomée, Eklöf, Gustafsson, Nilsson, & Hagberg, 2007) fand Ergebnisse, die für einen Fluch der neuen Technologien sprechen: Sie befragten 1127 Studenten nach ihrer Nutzung neuer Technologien. Nach einem Jahr schauten Sie, wie das Schlafverhalten, die Depressionssymptome und der Stress der befragten Personen aussahen – und wie diese mit der Nutzung neuer Technologien vor einem Jahr zusammenhingen. Dabei zeigten sich unterschiedliche Ergebnisse für Männer und Frauen. Bei Frauen zeigte sich ein Zusammenhang von hoher Technologienutzung und dem Erleben von anhaltendem Stress. Zudem war Internetsurfen bei ihnen mit Schlafstörungen verbunden. Bei Männern hingen eine hohe Frequenz von Anrufen und SMS zusammen mit Problemen beim Einschlafen. Depressionssymptome zeigten sich vermehrt bei Frauen, die eine hohe Technologienutzung hatten und bei Männern, die sehr viel SMS schrieben. Wer in Ruhe schlafen möchte und sein Depressionsrisiko reduzieren möchte, sollte seine Nutzung von Technologien also reduzieren. Um sich hierzu zu motivieren und zu prüfen, in wie weit man sein Vorhaben tatsächlich umsetzt, bietet OFFTIME unter “Goals” die Möglichkeit sich motivierende Ziele bei der täglichen Nutzung der App zu stecken.

Bildquelle: Ryan Melaugh/ Flickr.com

Bildquelle: Ryan Melaugh/ Flickr.com

Quelle: Thomée, Eklöf, Gustafsson, Nilsson, & Hagberg: Prevalence of perceived stress, symptoms of depression and sleep disturbances in relation to information and communication technology (ICT) use among young adults – an explorative prospective study (2007)

Wer spät noch arbeitet, hat am nächsten Tag weniger Elan!

Vor dem Schlafen nochmal schnell eine E-Mail beantworten? Das klingt für viele Menschen verführerisch und alltäglich – einen Gefallen tust Du Dir damit jedoch nicht. Dies zeigt eine Studie, die im Magazin “Organizational Behavior and Human Decision Processes” veröffentlicht wurde (Lanaj, Johnson, & Barnes, 2014). In der Studie wurden rund 200 Personen über zehn Arbeitstage hinweg täglich befragt, wie viel Zeit sie nach 21:00 Uhr damit verbracht haben, Dinge für die Arbeit zu erledigen. Diese Angaben wurden in Verbindung mit der Schlafqualität, Erschöpfung am nächsten Morgen und Elan bei der Arbeit gebracht – mit Ergebnissen die klar gegen nächtliches Arbeiten per Smartphone sprechen: Wer spät nachts noch arbeitet, schläft schlechter, ist am nächsten Morgen erschöpfter und über den Tag mit weniger Elan bei der Arbeit. Besonders stark zeigt sich dies bei nächtlicher Arbeit mit dem Smartphone (im Vergleich zu anderen technischen Geräten). Um sich selbst vom nächtlichen Arbeiten abzuhalten, ist es am besten sich konkrete Ziele setzen. Zum Beispiel: Verordne Dir täglich ab 18:00 Uhr ein striktes “Arbeitsverbot”.

Quelle: Lanaj, Johnson, & Barnes: Beginning the workday yet already depleted? Consequences of late-night smartphone use and sleep (2014)

Bildquelle: Stephen Korecky/ Flickr.com

Bildquelle: Stephen Korecky/ Flickr.com

Internetsucht führt zu Veränderungen im Gehirn!

Für einige Personen bedeutet Internetnutzung nicht mehr nurZeitvertreib oder Informationsgewinnung – bei manchen Personen entwickelt sich eine handfeste Internetsucht. Charakteristisch für intersüchtige Personen ist die Unfähigkeit, das eigene Nutzungsverhalten zu kontrollieren. Internet-surfen kann letztlich zu Stress und weiteren Beeinträchtigungen im Leben der Betroffenen führen, dies gilt z.B. für die akademische Leistung, soziale Interaktionen, in Bezug auf berufliche Interessen und Verhalten. Forscher verglichen die neurologische Struktur von 17 Personen mit Internetsucht mit der neurologischen Struktur von 16 Personen ohne Internetsucht. Dies taten Sie mittels Diffusions-Tensor-Bildgebung. Das ist eine Variante der Magnetresonanztomografie (MRT) die zuverlässige Bilder des menschlichen Gehirns ergibt. In der Studie zeigte sich, dass sich bei Personen mit Internetsucht bedeutsame Unterschiede in der neurologischen Struktur ihres Gehirns zeigten: So war die Beschaffenheit der weißen Substanz in vielen Regionen sehr viel angegriffener als bei den Personen ohne Internetsucht. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass Regionen des Gehirns betroffen sind, die wichtig für die Erzeugung und Verarbeitung von Emotionen, Aufmerksamkeit, Entscheidungen und kognitive Kontrolle sind. Die Ergebnisse ähneln zudem denen anderer Süchte, wie Alkohol, Kokain oder Marijuana. Einmal mehr zeigt sich hier also, wie wichtig ein bewusster Umgang mit dem Internet und neuen Technologien ist.

Bildquelle: allan ajifo/ flickr.com

Bildquelle: allan ajifo/ flickr.com

Quelle: Lin, Zhou, Du, Qin, Zhhao et al: Abnormal white matter integrity in adolescents with internet addiction disorder: A tract-based spatial satistics study (2012)

Gute “Schlafhygiene” in Bezug auf Mediennutzung ist wichtig!

Eine Schweizer Forschergruppe nahm die Mediennutzung von Jugendlichen vor dem Einschlafen genauer unter die Lupe: Hierzu befragten sie 362 Jugendliche, wie häufig sie vor dem Einschlafen generell Fernsehen schauen, Videospiele spielen, per Smartphone Nachrichten schreiben oder Anrufe tätigen und wie häufig sie online sind. Für alle Arten der Mediennutzung zeigte sich, dass sie mit höheren depressiven Symptomen und mehr Schlafproblemen einhergehen. Vor dem Schlafen online zu sein (auf Facebook, im Chat etc.) war von den verschiedenen Arten der Mediennutzung dabei am stärksten mit Schlafstörungen und depressiven Symptomen verbunden. Die Autoren empfehlen daher, Jugendlichen früh eine gute “Schlafhygiene” in Bezug auf die Mediennutzung beizubringen. Noch besser: Mach auch Du Dir Gedanken über Deine eigene Mediennutzung und deren Wirkung auf Deinen Schlaf und Dein Wohlergehen. Nutze beispielsweise einen analogen Wecker – von dem wirst du gar nicht erst in Versuchung geführt, vor dem Schlafen noch irgendwelche Nachrichten zu lesen. Wir haben verschiedene analoge Wecker für Dich getestet – lies hier, welchen Wecker wir am besten fanden: https://offtime.es/blog/einfach-besser-schlafen-und-erholen-mit-einem-analogen-wecker/

Quelle: Lemola, Perkinson-Gloor, Brand, Dewald-Kaufmann, & Grob: Adolescents’ Electronic Media Use at Night, Sleep Disturbance, and Depressive Symptoms in the Smartphone Age (2015)